Unsere Rieden in Klöch

Vor rund 3 Millionen Jahren waren hier in der Gegend zum letzten Mal Vulkane aktiv. Diese vulkanischen Verwitterungsböden gaben der Region um Klöch ihr heutiges Erscheinungsbild. Sie sind Ursprung des roten, fruchtbaren und mineralischen Bodens. Diese Bedingungen kommen dem Weinbau sehr zugute. Der Weinbau hat in Klöch eine lange Tradition, die erste urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahre 1444. Der in Klöch stark vertretene „Klöcher Traminer“ zählt zu den ältesten und edelsten Rebsorten der Welt. Sein Aroma und sein Duft können am besten mit dem zarten Duft einer Wildrose beschrieben werden.

Ried Hochwarth

Im Unterboden herrscht schluffiger Lehm vor, der im Oberboden in tonigen Lehm übergeht. Der Schotteranteil ist im gesamten Bereich sehr hoch, deshalb ist die Wasserversorgung beschränkt. Der feinkörnige Aschetuff ist ein Zeitzeuge der letzten Vulkanausbrüche.

Ried Seindl

Ein tiefgründiger, mit wenig Humus ausgestatteter Boden aus blasenreichem Schlackenbasalt. Das gröbere Material im Unterboden geht in feineres Material im Oberboden über. Insgesamt sind Wasserversorgung, Wurzelraum und verfügbare Nährstoffe als günstig zu bewerten.